Als ich anfing, Wundversorgung zu unterrichten, war eine der häufigsten Fragen von Schülern: "Warum sieht die Wunde von Woche zu Woche so unterschiedlich aus?" Das liegt daran, dass Wunden in Phasen heilen, und eine der wichtigsten Phasen ist die Granulationsphase.
Die Phasen der Wundheilung folgen typischerweise vier Schlüsselschritten:
- Hämostase – Der Körper stoppt die Blutung durch Gerinnung.
- Entzündung – Weiße Blutkörperchen reinigen Bakterien und Ablagerungen.
- Proliferation (Granulationsphase) – Neues Gewebe und Blutgefäße füllen das Wundbett.
- Reifung/Umbau – Kollagen stärkt sich und die Wunde schließt sich vollständig.
Die Granulationsphasen sind entscheidend, da sie die Lücke zwischen einer "gereinigten" Wunde und einer "geschlossenen" Wunde überbrücken. Während dieser Phase entwickelt die Wunde Granulationsgewebe, das feucht, rot und hügelig aussieht. Dieses Gewebe ist zerbrechlich, stellt aber Fortschritt dar – ohne es können Wunden nicht richtig heilen.
Lernende haben oft Schwierigkeiten, diese Phasen in Lehrbüchern zu visualisieren. Deshalb empfehlen wir, realistische Wundmodelle zu verwenden. Unsere Granulationsgewebe-Wundsimmulationsmodelle ermöglichen es den Schülern, die Phasen der Heilung buchstäblich in ihren Händen zu halten, wodurch abstrakte Konzepte konkret werden.
Wenn Sie das Gewebe selbst detaillierter verstehen möchten, siehe: Verstehen von Granulationsgewebe in der Wundheilung. Und wenn Sie gerade erst mit der Wundversorgung beginnen, fangen Sie hier an: Was ist eine Granulationswunde?.
